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7 TIPPS FÜR BESSERE REISEFOTOS

7 Tipps für bessere Reisebilder-My taste of life

Wenn wir auf große Abenteuerreise gehen, wollen wir alle Momente festhalten. Mit der Revolution des Smartphones und Ipad, ist es leichter denn je zu fotografieren.

Dennoch empfehle ich eine gute Reisekamera dabei zu haben, denn diese gibt dir viel mehr Möglichkeiten in der Bearbeitung. Vielleicht hat man doch irgendwann einmal das Bild seines Lebens fotografiert und möchte es sich in Großformat an die Wand hängen.

Aber eine Reisekamera muss nicht teuer sein und du musst auch kein Profi sein um diese zu bedienen. Es gibt schon wunderbare Kameras, die ideal sind zum Reisen.

Neben meiner Canon 60d habe ich eine kleine handliche Olympus OMD-10 dabei. Diese kann ich schnell mal in die rasche stecken und unterwegs fotografieren. denn ich nehme auch nicht immer und überall meine Profikamera mit hin, dazu ist sie viel zu teuer.

Heute möchte ich dir aber 6 Tipps mit auf den Weg geben, wie du die besten Reisefotos mit nach Hause bringst.

1. Ausrüstung:

Hobbyfotografen müssen wie gerade schon erwähnt, nicht immer die teuerste Ausrüstung dabei haben. Es ist oft meist nur Illusion und Gerede, dass man mit einer teuren Ausrüstung auch nur die besten Bilder produziert. Dies ist aus meiner Sicht aber völliger Blödsinn. Ich habe dies selbst schon ausprobiert und spreche aus Erfahrung. Denn mittlerweile sind sowohl die Kompaktkameras als auch die Systemkameras heutzutage von bester Qualität.

Also leg dir eine gute Systemkamera zu, lies Bewertungen und entscheide dich für deine Preisklasse.

Zusätzlich hast du bei einigen Kameras die Möglichkeit, weitere Objektive zu kaufen. Ich empfehle dir daher ein Objektiv mit Festbrennweite  und ein Teleobjektiv. Ich selbst nutze diese Objektive auch und bin von der Qualität sehr überzeugt.

Sicher kannst du auch mit deinem Smartphone Fotos machen, hier solltest du aber beachten, dass du bei einer Systemkamera mehr Möglichkeiten hast, in den Einstellungen herum zu spielen, gerade wenn vielleicht die Lichtverhältnisse nicht gerade optimal sind.

2. Fotografiere möglichst in RAW statt Jpeg

Wenn du die Bilder später in Lightroom oder Photoshop bearbeiten möchtest, dann solltest du unbedingt im RAW Format fotografieren. RAW bedeutet roh und unverarbeitet. Die Datei enthält alle Farb- und Helligkeitsinformationen des Kamerasensors. Formate wie z.B Jpeg speichern nicht alle Bildinforamtionen, so kannst du später weniger aus den Bildern herausholen. Der Nachteil jedoch ist, dass RAW Formate sehr viel Speicher benötigen, aber leg dir einfach eine große Speicherkarte zu und du kannst ohne Probleme hunderte von Bildern schießen.

3. Spiele mit Schärfe und Unschärfe. Sei Kreativ

Wenn du eine Kamera mit wecheslbaren Objektiven und manueller Einstellung hast, kannst du wunderbar mit Schärfen und Tiefen spielen. Nutze diese Schärfen- Einstellungen um kreativ zu sein. Um Hintergründe eventuell unscharf zu machen, Details mehr in den Fokus zu setzen oder oder oder. Probier es doch einfach  einmal aus.

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4. Beachte den goldenen Schnitt

Schon die alten Griechen kannten den goldenen Schnitt und nutzen ihn, um ihren Gebäuden harmonische Proportionen zu geben. Wenn man eine Strecke teilt und der kleinere Teil (Minor) sich zum größeren Teil (Major) genauso verhält, wie der größere Teil zur gesamten Strecke (Minor + Major), spricht man vom goldenen Schnitt. Das Teilungsverhältnis des goldenen Schnitts beträgt 61,8% zu 38,2%. Oft wird jedoch das vereinfachte Verhältnis 2/3 zu 1/3 genommen.

In der Fotografie kann man vom goldenen Schnitt profitieren, indem man das Bild in Raster teilt und vertikal und horizontal drittelt. Die Hauptmotive sollten nicht im mittleren Rechteck liegen, sondern an einem der vier Schnittpunkt. Das Bild wirkt dadurch harmonischer.

Vereinfacht kannst du auch versuchen, das Motiv vertikal leicht zu versetzen. Wie immer gilt jedoch auch, dass Regeln zum Brechen da sind. In manchen Situation verlangt der Bildinhalt nicht zwingend nach einem harmonischen Aufbau, du kannst durchaus öfters von dieser Regel abzuweichen. Am Besten du bist kreativ und machst mehrere Fotos, in denen du das Motiv unterschiedlich im Bild positionierst.

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5. Achte auch die Belichtung

Achte darauf, dass du Fotos von Motiven machst, die von der Sonne oder einer anderen Lichtquelle beleuchtet werden. Bei Gebäuden solltest du immer die von der Sonne beleuchtete Seite ablichten. Fotografie bedeutet übersetzt „Malen mit Licht“, doch leider achten viele Anfänger zu wenig auf die richtige Beleuchtung.

Wenn du öfters im Freien fotografierst, solltest du schon wissen, dass sich nicht jede Tageszeit gleich gut zum Fotomachen eignet. Das schönste Lichtverhältnis herrscht während der goldenen Stunde. Diese gibt es zweimal am Tag: In der Stunde nach Sonnenaufgang und in der Stunde vor dem Sonnenaufgang. Während der goldenen Stunde wird die Landschaft in ein warmes und rötliches Licht getaucht. Das ist perfekt für romantische Fotos.

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6. Sprich mit Menschen

Es ist einfach Landschaftsbilder zu fotografieren. Oft traut man sich nicht, fremde Menschen zu fotografieren. Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass wenn man die Menschen vorher fragt ob man sie fotografieren darf, man ein viel positiveres Feedback erhält als erwartet. Denn wer will denn einfach so fotografiert werden, das würdest du doch auch nicht wollen oder? Also sprich die Menschen an, frag sie ob du ein Bild von ihnen machen darfst und zeige das Ergebnis zum Schluss und teile deine Freude mit ihnen. So ergatterst du oft die besten Streetfotografie- Bilder und hast neue Bekanntschaften gemacht mit den Locals, die dir vielleicht dann auch noch eine wundervolle Geschichte aus ihrem Leben erzählen oder sogar den Nachbarn anstacheln ein Foto machen zu lassen.

Also hol niemals das Zoomobjektiv raus und fotografiere einfach wild herum, gehe auf die Menschen zu , komm mit ihnen ins Gespräch und bau Vertrauen auf.

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7. Achte auf Details

In der Fotografie sollte man immer deine Augen aufhalten. Achte daher auf Details. Versuche geduldig zu sein, alles um dich herum Wahrzunehmen. Manchmal machen es die kleinen Dinge aus, die zu den schönsten Motiven werden. Gerade auf Märkten hast du unzählige Motive die du in Szene setzen kannst. Aber auch die Natur hat unglaublich viel zu bieten, egal ob Macrofotografie oder nicht. Überlege dir vorab, wie dein Bild am Ende aussehen soll und fotografiere dein RAW Bild bestmöglichst.

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viel Spaß beim Fotografieren auf Reisen.

alles liebe eure Nancy

 

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