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Yoga- Asana des Monats „The Crow / Die Krähe“

die Krähe-Asana des Monats-My taste of life

heute widmen wir uns der Krähe oder auch oft der Kranich genannt. Bei beiden Asanas handelt es sich um Balance-Übungen in einer hockenden Position, bei der die Hände flach auf den Boden liegen, das Körperzentrum etwas nach vorne verlagert ist („das Herz strebt nach vorne“), die Schienbeine auf den Oberarmen liegen und die Füße in die Höhe gehoben werden. Idealerweise sind die Füße dabei zusammengeführt.

  • Englisch = Crow
  • Sanskritt = Bakasana/ Kakasana

Der Unterschied zwischen Bakasana und Kakasana besteht nun darin, wie stark die Arme gebeugt sind – und passend dazu, an welcher Position sich die Schienbeine befinden

Mit dieser Übung stärken wir unsere Arm- und Bauchmuskulatur und auch die Fähigkeit über uns selbst zu lachen. Denn wie es bei den ersten Flugversuchen so ist, haben viele Yogis zu Beginn Probleme abzuheben und purzeln unzählige Male auf den Boden. Ursache ist zumeist mangelnde Kraft in den Armen oder die Schwierigkeit, sein eigenes Gewicht auszubalancieren. Wer sich aber nicht entmutigen lässt und regelmäßig Kakasana übt, profitiert von einer gestärkten Armmuskulatur und Körperbeherrschung.

Wann ist Vorsicht geboten?

  • Diese Yoga-Pose sollte nicht bei Gelenkschmerzen in den Handgelenken geübt werden Auch bei Schmerzen in den Ellenbogen oder Schultern ist Vorsicht geboten.

Anleitung:

  • Starte in der Hocke und komme auf die Zehenspitzen.
  • Setze deine Handflächen schulterbreit auf den Boden. Die Finger sind dabei gespreizt.
  • Beuge nun die Ellbogen. Drücke dabei mit dem Knie gegen die Außenseite der Oberarme.
  • Fixiere etwa einen halben Meter vor dir einen Punkt am Boden. Die Knie sollten etwas hüftbreit geöffnet sein.
  • Verlagere nun dein Gewicht soweit nach vorne, bis du auf deinen Zehenspitzen stehst.
  • Setze deine Schienbeine auf deinen Oberarmen ab, soweit es geht in Richtung deiner Achseln. Spanne die Bauchmuskulatur an und beuge deinen Körper weiter nach vorne. Versuche nun auf deinen Händen zu balancieren.
  • Strecke dein Brustbein nach vorne. Dein Steißbein zieht in Richtung deiner Fersen. Atme dabei in den Raum zwischen deinen Schulterblättern.
  • Versuche die Balance zu halten und strecke die Arme soweit es geht.
  • Versuche 5 Atemzüge so zu verweilen.

Positive Wirkung auf den Körper?

  • Stärkung der Unter- und Oberarme
  • Stärkung der Handgelenke und Finger
  • Öffnet die Hüfte/Leistenbereich
  • Rücken wird gestreckt
  • Stärkt die Bauchmuskeln und anliegende Organe
  • Erhöht das Selbstbewusstsein
  • Fördert das Balance- Empfinden

Anatomische Schwerpunkte

  • Handgelenke
  • Unterer Rücken, Kreuz
  • Oberschenkel
  • Wirbelsäule

Nun haben wir wieder den theoretischen Teil dieser Pose besprochen, nun geht es wieder ans Üben. Diese Pose verleiht dir eine gute Balance, die du auf deinem Surfboard benötigst. Übe sie so oft du kannst und du baust innerhalb kurzer Zeit Kraft und Stabilität in deinen Armen auf .

Ich habe dir wieder einmal eine Videoanleitung herausgesucht, der du ganz leicht folgen kannst. Diesmal zeigt euch Mady Morrison wie es geht. Auf ihrem You Tube Kanal findet ihr auch wundervolle Yogaflows, also schaut auch mal bei ihr vorbei.

viel Spaß beim üben. Hast du Fragen oder bereits Erfahrungen zu dieser Übung, schreib mir gerne in die Kommentare.

alles liebe eure Nancy

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